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Verhalten bei Hausdurchsuchungen und Festnahmen

Festnahme:

Lassen Sie sich, wenn vorhanden, den richterlichen Haftbefehl aushändigen.

Äußern Sie sich nicht zu den gegen Sie erhobenen Tatvorwürfen.

Nennen Sie nur Ihren Namen und Ihre Anschrift.

Benachrichtigen Sie umgehend Ihre Anwältin oder Ihren Anwalt.

Sollte anwaltliche Hilfe nicht sofort erreichbar sein, bitten Sie eine bestimmte Person darum, Kontakt zu Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt aufzunehmen.

Folgende Daten sind dabei wichtig:


Ihr Geburtsdatum und Aufenthaltsort, die Telefonnummer und der Name des zuständigen Polizeibeamten oder der Dienststelle, alle Ihnen bekannten Aktenzeichen (Haftbefehl, Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft, polizeiliche Ermittlungen).

Polizeiliche oder staatsanwaltschaftliche Durchsuchung:


Benachrichtigen Sie umgehend Ihre Anwältin oder Ihren Anwalt.

Lassen Sie sich den Durchsuchungsbeschluss aushändigen. Bestehen Sie darauf, dass Ihnen eine Kopie überlassen wird.

Erklären Sie sich mit der Sicherstellung von Gegenständen keinesfalls einverstanden. Geben Sie hierzu gegebenenfalls keine Erklärung ab.

Äußern Sie sich gegenüber den durchsuchenden Beamten nicht zu den Vorwürfen. Sie sind nicht verpflichtet, irgendwelche Auskünfte zu erteilen.

Achten sie darauf, dass sämtliche sichergestellten Gegenstände in einem Protokoll vermerkt werden. Die Gegenstände sollten so bezeichnet werden, dass Sie tatsächlich aufgrund der Beschreibung zweifelsfrei identifiziert werden können.

Versuchen Sie, soweit die technischen Voraussetzungen dafür vorliegen, im Einvernehmen mit den durchsuchenden Beamten Kopien von sichergestellten Unterlagen zu fertigen.

Grundsätzlich können eine Reihe von Einwänden gegen Durchsuchungen erhoben werden. Tatsächlich führen diese jedoch selten dazu, dass die Durchsuchung daraufhin abgebrochen wird. Sollte dem Durchsuchungsbeschluss zu entnehmen sein, dass ganz konkrete Unterlagen oder Gegenstände gesucht werden, ist es ratsam diese an die durchsuchenden Beamten herauszugeben. Dies verkürzt unter Umständen die Durchsuchung und vermeidet, dass sogenannte «Zufallsfunde» die Tatvorwürfe erweitern.

 

Dr. jur. Susen Wahl, Rechtsanwältin


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